Koordinierungsstelle:
Herr Ortmann. seit wann wohnen Sie in Kenten?
Ortmann:
Seit 20 Jahren wohne ich im Herzen von Kenten, mit lieben Nachbarn und fühle mich sehr wohl hier. Vorher habe ich lange und gerne in Köln gelebt, aber mit Kindern ist es in einer Kleinstadt doch viel entspannter und meine Familie findet hier alles, was wir brauchen.
Koordinierungsstelle:
Sie engagieren sich für Kenten.
Ortmann:
Ja, das tue ich seit einigen Jahren und ich tue es gern. Es gibt viele Leute, die einfach nur meckern. Das bringt nichts und macht schlechte Laune. Wenn es schon eine Möglichkeit gibt, etwas zu tun, dann sollte man die auch nutzen. Das ist wirksam und gibt mir eine positive Grundstimmung.
Koordinierungsstelle:
Wie ist die Zusammenarbeit mit der Stadt?
Ortmann:
Die haben immer ein offenes Ohr. Die Koordinierungsstelle hilft bei der Einschätzung von Projekten, findet die richtigen Ansprechpartner in der Verwaltung und kümmert sich um die finanzielle Abwicklung. Manchmal muss sie aber leider auch die Grenzen aufzeigen von dem, was umsetzbar oder für die Bürgermitwirkung dann doch eine Nummer zu groß ist.
Koordinierungsstelle:
Welche Projekte wurden in der Vergangenheit umgesetzt?
Ortmann:
Wir haben versucht, etwas für die Verkehrssicherheit zu tun und Smileytafeln angeschafft und an Stellen, wo besonders viele Kinder unterwegs sind, einige sogenannte Street Buddies aufgestellt, Figuren, die dazu auffordern, langsam zu fahren. Vor allem aber wurde Kentens zentraler Hubertusplatz erheblich aufgewertet. Da war Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Knabben ganz maßgeblich dabei.
Koordinierungsstelle:
Worum kümmern sie sich aktuell?
Ortmann:
Momentan sind wir im Gespräch mit der Stadt, um Jugendlichen in Kenten die Möglichkeit zu geben, draußen aktiv zu werden und sich auch zu treffen.
Koordinierungsstelle:
Sind die Jugendlichen nicht in der Lage, auf andere Ortsteile auszuweichen?
Ortmann:
Eigentlich schon. Doch gerade für jüngere Kinder sind die Wege zwischen den Ortsteilen mitunter recht weit, wenn kein Elterntaxi fährt, und es sind auch längst nicht überall vernünftige Radwege vorhanden. Und die etwas Älteren wollen sich ja manchmal auch einfach nur mit ihren Freunden treffen, und das natürlich auf gar keinen Fall zu Hause, aber auch ohne dafür erst in einen anderen Ortsteil fahren zu müssen.
Koordinierungsstelle:
Haben Sie weitere Pläne?
Ortmann:
Ich habe es gerade schon angesprochen: Sichere Radwege, vor allem auch zu den weiterführenden Schulen, oder auch eine Fahrradstraße in der Gutenbergstraße. Dafür setzen wir uns ein.
Koordinierungsstelle:
Was wünschen sie sich?
Ortmann:
Ich wünsche mir mehr Menschen, die sich engagieren und mit anpacken oder einfach nur Ideen beitragen. Ein Anruf genügt, ich freue mich auf jede und jeden.
Den Kontakt zu Utz Ortmann stellt die Koordinierungsstelle her. Mail: buergermitwirkung@bergheim.de, Petra Tournay T. 02271 89249